Wednesday, February 29, 2012

Schlafspaziergang, Sonne tanken, Frühling ahoi!

Wärme satt gab es heute und so trieb es auch Couchpotatoes wie mich nach draussen zumal ich es sowieso aufgebe, meinen Sohn ans Drinnenschlafen zu gewöhnen bzw. Ich habe keine Lust, mich und das Baby so lange ruhig zu stellen bis er sich bemüht, einzuschlafen.
Herrlich! Endlich kann man wieder raus und das Schokoladethema bessert so hoffentlich auch ;)

Ready for Playdate! :)

Monday, February 27, 2012

Schokolade ist aus
Wir haben keine Schokolade mehr im Haus. Das ist einerseits gut (postnatale Gewichts-Depression), andererseits schlecht (Serotoninmangel hoch 2). Eine Zusammenfassung der letzten Tage:
Der Freitag war haarsträubend. Er begann gut (Frühstücksbesuch bei einer Kollegin mit 2 Kids), harzte dann (unverhoffter Arztbesuch mit meinem Sohn) und endete damit, dass das Baby beim Geburtstagsbesuch bei meiner Freundin nur noch schrie - wie am Spiess, wie noch nie! Es war eindeutig zu hektisch, zu viel los. Ich war froh, als ich abends zuhause ankam und schwor mir, nie wieder einen derartig stressigen Tag zu haben. Aber vieles ist unvorhersehbar... Der Arztbesuch hätte nicht sein müssen, vor allem nicht die lange Warterei und die Schweissausbrüche weil mein Sohn alle Lego im Wartezimmer verteilte während seine Schwester Hunger hatte, aber er war notwendig. Es ist alles in Ordnung, übrigens. Nur müssen wir morgen schon wieder hin, Kontrolle für beide und ich fürchte weitere Schweissausbrüche und grosse Abwehrreaktion meines Sohnes weil er grad erst da war und das für ihn nicht so lustig war.
Die Eifersucht des Grossen ist nicht schön, mitzuerleben. Es ist schwer, damit umzugehen, beiden gerecht zu werden, das alte Thema. Er macht es uns nicht einfach, seine Schwester hingegen schon (trank gestern Nacht erst um 5.30 Uhr!) und das macht die Beziehung zu meinem Sohn nicht einfacher, v.a. abends wenn gepaart mit der Müdigkeit die Eifersucht ihren Höhepunkt erreicht und er meine Schwester beim Stillen mehr als nur stört. Ich werde fortan die Abendmahlzeit wohl still und leise davonschleichend in einem anderen Zimmer verfüttern.
Wir waren dafür am Wochenende spazieren mit den beiden und das war einfach nur herrlich. Möchte dies fortan, v.a. bei den steigenden Temperaturen und dem Sonnenschein regelmässig tun. Damit wäre dann auch der Schokoladenkonsum ein bisschen getilgt. Das Minimum an Bewegung und die frische Luft tut allen gut. Auch waren wir im Sonntagscafé des Müze, wohin es allerdings v.a. jüngere Eltern verschlug. Viel Leute hatte es nicht, es ergaben sich keine Kontakte aber unser Sohn konnte spielen und es gab leckeren Kuchen, was will man mehr?
Leider meinte meine Tagesmutter heute auf Anfrage, dass sie es wohl nicht schaffen würde, im Sommer auch meine Tochter zu hüten, worauf ich fest auf die Zähne beissen musste um nicht laut loszuheulen. Eine bessere Betreuung, abgesehen von der eigenen Familie, können wir uns für unseren Sohn kaum vorstellen. Sie ist ein wahrer Glücksgriff gewesen. Unser Sohn wird vorerst weiterhin zu ihr dürfen, nur leider halt alleine. Das hat mich ziemlich getroffen. Ich verstehe natürlich, dass sie nicht noch ein Kind nehmen kann, v.a. weil sie auch dann noch ein Baby ist und entsprechend viel mehr "Arbeit" gibt auch wenn sie grad das brävste Kind überhaupt ist. Die zwei Nachmittage, die ich für mich alleine hatte, waren mir heilig. Ich habe zwar gearbeitet aber ich hatte auch mal Zeit, um ein paar Minuten in Ruhe einen Cappucino zu trinken, die Mails zu checken, zu bloggen, den Haushalt zu erledigen, das Abendessen vorzubereiten und v.a. konnte ich mir diese Tage auch freihalten für einen Friseurtermin o.ä. oder konnte in Ruhe einkaufen. Nun hoffe ich, dass wenigstens meine Schwiegermutter bereit ist, beide Kinder zu nehmen, aber irgendwie ist das auch fraglich und so muss ich mich wohl oder übel vielleicht bald nach einer Alternative umsehen denn ich möchte mir diesen Tag nicht nehmen lassen. Aber erst mal sehen, wie sich die Kleine macht...
Die Nächte meistert sie schon wie eine Grosse, sh. oben. Sie schläft nach dem Hinlegen bestens und einige Stunden nachheinander. Mittlerweile habe ich voll aufs Stillen umgestellt, werde nun auch das Pumpen ausschleifen lassen da es nicht mehr nötig ist. Ich hoffe dann nicht mehr automatisch um 24 Uhr wieder aufzuwachen. Das Stillen im Liegen klappte wider Erwarten schnell und sogar ohne, dass ich die ganze Zeit Licht brauche. Ja, die kleine Zaubermaus bereitet mir wirklich grosse Freude. Hoffe, dass ich auch meinen Sohn bald wieder in den Griff bekomme und er sein Plätzchen findet, Zuversicht in unsere Liebe gewinnt und seine Rolle als grosser Bruder wahrnehmen kann. A propos Rolle: Heute hat er das erste Mal selber "gestillt", ein Stoffschaf. Und trug es herum. Süss! :) Vielleicht hilft es ihm so, meine Rolle zu verstehen? Und apropos Wörter. Als ich gestern den Begriff "Kappa schissa" (muss ich das übersetzen? ;) benutzte, sprach er es prompt nach. Aufgepasst also bei Schimpfwörtern! ;) Heute morgen waren wir bei Tristan und Rebekka, war sehr gemütlich auch wenn wir mit den vier Kids gut beschäftigt waren. Ein bisschen plaudern konnten wir, nur wollte mein Sohn leider plötzlich nach hause, was ich auch der Eifersucht zuschieben muss. Bei der Tagesmutter weinte er auch, aber das Telefon kam prompt noch bevor ich wieder zuhause war: Er hat sich sofort beruhigt und auch schon wieder gelacht.

Friday, February 24, 2012

Ich bin ein Team
Als ich vorhin mit meinem Sohn und seiner Schwester zu Mittag gegessen habe, realisierte ich plötzlich, dass wir nun zu dritt sind und damit eigentlich eine ziemliche Menge Leute, zumindest für jemand, der sonst eher ein Einzelkämpfer war. Und seit die Kleine auf der Welt ist, bin ich erst recht wieder an ein Kind gebunden, 24 Stunden während 7 Tagen die Woche. Auf Zeit... Mal sehen, wie lange. Man hat mich momentan also nie alleine, kaum im Doppelpack aber ganz oft als Dreier-Team, was irgendwie toll ist, denn ich bin nie wirklich einsam, v.a. da mein Sohn sich schon recht gut verständigen kann, er wird also immer mehr zu einem Gesprächspartner. Das ist genau das, was ich vermisst habe, als er noch ein Baby war. Da habe ich mich total isoliert gefühlt, so alleine den ganzen Tag mit einem Würmchen, das nicht viel kann.
Übrigens geht es meinem Sohn ein wenig besser, wie ich das Gefühl habe. Er ist bis auf ein paar Ausnahmesituationen fröhlich und schlief die letzten beiden Nächte vergleichsweise gut. Es keimt Hoffnung auf! :)

Thursday, February 23, 2012

Die Eifersucht
Ich hätte nicht gedacht, dass die Eifersucht des Grossen gerade zum grossen Problem wird und ein derartiges Ausmass erreicht, dass sie sich auf alle Bereiche ausdehnt! Gestern schlief unsere Maus bestens, trank um 20 Uhr und dann erst wieder um 5 Uhr morgens. Das ist Durchschlafen per Excellence und ich hoffe es bleibt so. Ab 5 Uhr war aber unser Sohnemann untröstlich. Erst gestern ist es uns wie Schuppen von den Augen gefallen. Wir haben den Kleinen ganz ungewollt aus unserem Schlafzimmer verbannt, wo jetzt die Mama mit dem Baby schläft und ihm verboten, reinzugehen. Dies aus naheliegenden Gründen: Er räumt ab, was er nicht sollte und wenn sie drin schlafen sollte, hält er sie davon ab... Jetzt überlege ich, ob wir die Kleine, da sie so gut schläft, ausquartieren und den Kleinen bei uns im Elternbett schlafen lassen sollen. Allerdings schmerzt es mich, das tun zu müssen, denn ich liebe es, in der Nacht so nah bei ihr zu sein (Beistellbett). Wahrscheinlich macht es ihr nicht viel aus, jetzt schon alleine zu schlafen aber für das Stillen ist es praktischer wie es jetzt ist. Nur muss mein Sohn die Möglichkeit haben, bei mir schlafen zu können. Irgendwie haben wir jetzt ein Zimmer zu wenig, falls er doch das eigene Bett bevorzugen sollte. Beide in einem Zimmer, denke, das geht noch nicht. Dann müssten wir bei seinem Bett wieder die Gitterstäbe montieren oder aber sie in ein Gitterbett legen, das wir natürlich noch nicht bestellt haben. Hmm... Mal sehen! Heute waren wir bei der Homöopathin und vlt hilft das Mittel ihm ja ein bisschen. Es war für mich aber sehr schwer, in seiner Gegenwart so offen über ihn zu sprechen. Er hat genau zugehört und gewusst, dass wir über ihn sprechen. Ich merke immer mehr, dass das nicht gut sein kann, nur ist es eben manchmal notwendig.  Ich kann mich voll in ihn einfühlen, aber wenn er gegenüber der kleinen Maus grob ist, so ärgert mich das... Meine Gefühle sind zurzeit etwas ambivalent, was sein neuer Haarschnitt noch verstärkt hat. Krass, wie die Haare einen Menschen äusserlich verändern können. Er ist zwar noch derselbe, doch er wirkt auf mich plötzlich wie ein anderes Kind! Das erschwert die ganze Situation noch. Und ein Tipp für alle, die mal ihr Auto in die Waschanlage bringen wollen. Tut es ohne Kind! Er hatte furchtbar Angst! Verständlich... Nur haben wir daran nicht gedacht! Der arme Kerl. Die Entthronung ist wohl die erste, richtig schwere Prüfung im Leben eines Kindes und ich hoffe sie geht mehr oder weniger spurlos vorüber... Ich fürchte mich, wie es wird, wenn er grösser wird. Habe gelesen, dass eine Hassliebe zwischen den Geschwistern das ganze Leben prägen kann! Ich hoffe schwer, die zwei werden eine gute Beziehung zueinander haben... Wie kann ich das nur positiv beeinflussen? Da ich praktisch als Einzelkind aufwuchs, habe ich keine Ahnung...

Friday, February 17, 2012

Think positive!
Es ist mal wieder an der Zeit für einen positiv gefärbteren Eintrag hier, das schulde ich wohl meinen Lesern ;) Auch ist grad wieder mal blauer Himmel und Sonnenschein Manches mag im Affekt auch schlimmer klingen als es ist. So schlage ich mein Kind nicht wirklich fest und essen tut es auch Pizza, Fischstäbchen, Rösti und Bratkartoffeln, ferner auch mal Kefen. Hoffe, damit nun meinen Dienst getan zu haben ;)
Des weiteren habe ich mich daran gewöhnt, zuhause zu hocken und mir reicht eine Unternehmung pro Tag vollkommen. Ich schätze, erst wenn ich meinem Sohn keine Jacke, Kappe und festes Schuhwerk mehr anziehen muss, gehen wir wieder (mehr) raus. Bin auch sage und schreibe noch NIE mit den beiden Kids alleine einkaufen gegangen, nicht mal alleine mit Melissa. Dafür habe ich aber schon wieder etwas Geld verdient mit Arbeiten. Es ist zwar nicht viel, aber immerhin, für 2 Monate nach der Geburt finde ich das nicht schlecht ;)
Wie geht es eigentlich unserem jüngsten Spross: Die Kleine gedeiht prächtig, wiegt schon über 5 kg, lächelt und hat sich offenbar nach der ersten Eingewöhnungszeit bestens in ihre Rolle als Nr. 2 eingefügt. Sprich: Sie ist im Vergleich zu ihrem Bruder als Baby sehr zufrieden, weint nur wenn sie Hunger hat, schlafen will oder von Bauchweh geplagt wird. Letzteres kommt selten vor, sie füllt die Windeln regelmässig rund alle 3 Tage und lässt sich von den beginnenden Plagereien ihres Bruders kaum beeindrucken. Schläge, auf sie drauf steigen, ausgezogen und gestern sogar gebissen werden - das steckt sie nach kurzem Aufschreien meist schnell weg. Dafür beobachtet sie ihn gerne bei seinem Spiel und so kommt sie auch selten in den Genuss des Tragetuchs obwohl ich das eigentlich für eine tolle Sache halte, zumal mein Sohn zahlreiche Stunden darin verbracht hat. Bloss zuhause ist es irgendwie umständlich da sie oft trinken will, ich so schon Schweissausbrüche habe und eher herumhocke als herumgehe und nur letzteres ist im Tragetuch angenehm. Stillstand mögen die Babys nicht...
Heute hat es mich nicht mal mehr aufgeregt, dass ich eine Stunde lang warten muss bis mein Sohn endlich seinen Mittagsschlaf macht und ich habe auch stoisch drei mal mit ihm den Zmittag wieder in den Teller geräumt und seine Milch selber getrunken weil er damit nur rumsaute. Ich liess ihn zwei mal das Set trocken wischen weil er das Wasser ausleerte und hielt ihn dazu an, Windeln in den Eimer zu tun und das dreckige Geschirrtuch in die Waschmaschine. Nur eins will noch nicht ganz klappen: Er sass zwar eine ganze Weile auf seinem Häfelchen und spielte, das (flüssige!) Geschät erledigte er dann aber doch wieder mit grosser Begeisterung auf dem Teppich, selbstverständlich in dem Moment als ich stillte und deshalb nicht schnell genug intervenieren konnte. Es war mir Wurst. Nur wüsste ich allzu gerne, wie man ihm das abgewöhnt, sass er doch zuvor wie ein grosser mit WC-Papier auf dem Topf und zog sich sogar den Body so hoch, dass nix ins Töpfchen "lampte"...

Wednesday, February 15, 2012

Mein Erziehungs-Kampf
Im Moment habe ich das Gefühl, mich in einem Teufelskreis zu bewegen, aus dem ich nicht herauskomme. Mein Sohn lenkt die Aufmerksamkeit immer wieder auf sich indem er Dinge tut, die er nicht sollte. D.h. er wirft mit Sachen um sich, wirft Sachen ins WC, räumt Schränke aus, will seine Schwester ausziehen, mir die Brille wegreissen, hauen, mit Esswaren um sich schmeissen. Was halt geht... V.a. dann, wenn ich grad nicht kann weil ich mit seiner Schwester beschäftigt bin. In den bald zwei Jahren der Mutterschaft habe ich mir eine gewisse Gelassenheit erarbeitet, vielleicht ist es auch Lethargie, Aufgeben. Aber immer öfter treibt er mich in den Wahnsinn und hilflos wie ich bin wenn er zum zehnten Mal nicht gehorcht, rutscht mir die Hand aus. Es ist mir furchtbar peinlich und nicht nur das, ich bereue es zutiefst, jedes Mal, denn ich weiss, es ist das absolut falscheste Zeichen und vlt der Grund, weshalb mein Sohn manchmal auch mich oder andere Kinder haut. Es ist eine Affekthandlung aber eine ganz miese, denn eigentlich liebe ich ihn abgöttisch und beim Gedanken dran, er könnte verletzt werden, wird mir ganz anders. Trotzdem passiert es immer wieder weil ich einfach nicht weiss, wie reagieren wenn das ganze Schimpfen nichts mehr hilft. Man bekommt auch keine gescheiten Ratschläge: Die eine meint, sperr ihn kurz ins Zimmer, die eine meint, nein bloss nicht, dafür ist er noch zu klein. Auch scheint er einfach nicht zu verstehen, dass seine Handlungen die (angekündigten) Konsequenzen haben. Da bin ich mit meinem armseligen Erziehungs-Latein am Ende. Zu diesem Thema will ich ausnahmsweise mal keine Bücher verschlingen, wüsste auch gar nicht wann ich dafür Zeit hätte. Vielleicht täte mir ein Kurs gut? Triple P vlt? Ich dachte immer, dass der gesunde Menschenverstand ausreicht, ein Kind zu erziehen, aber ist die Verantwortung nicht zu gross, um einfach aus dem Bauch heraus zu handeln und zu denken, dass es schon gut kommt irgendwie?
Ach ja, ich war beim Teufelskreis. Je mehr Aufmerksamkeit mein Sohn durch's "Gschenden" sucht, desto weniger bekommt er sie, desto mehr schimpft man mit ihm, was genau das Gegenteil dessen ist, was er erreichen wollte. Und umso mehr wir schimpfen, desto mehr "gschendet" er. Desto eher rasten wir aus. Und das obwohl ich weiss, dass eigentlich Liebe die Antwort sein sollte. Nur, wie zeigen? Er mag keine Umarmungen, lässt kaum Nähe zu. Er möchte, dass wir uns mit ihm beschäftigen, nur haben wir kaum Zeit und Gelegenheit im Moment... Und das obwohl die Familienhilfe zurzeit wenigstens für eine halbwegs saubere Wohnung sorgt! Was mache ich nur falsch?

Tuesday, February 14, 2012

Essgewohnheiten
Mein Sohn übt sich derzeit immer mehr in ungesunden Essgewohnheiten. Heute Mittag ass er Wienerli und zum Dessert Gummibärchen. Klar, er hat sich das nicht selbst geholt aber trotzdem. Es ist nicht so, dass ich ungesund koche per se. Ich koche oft Gemüse. Aber er isst es nicht. Ich esse täglich einen Apfel und biete ihm immer wieder davon an. Niente. Null Früchte, null Gemüse. Vielleicht mal Kartoffeln aber eigentlich eher in Form von Fritten, Bällchen, Kroketten oder so. Und sonst: Würstchen. Fleischkäse. Nutella. Mayo. Ketchup. Am liebsten pur. Und Schokolade. In Hülle und Fülle. So hätte er es gerne. Ach ja, er isst auch mal Nudeln, Reis, Fleisch und Fisch. Brot, eher aber Zopf und Gipfeli. Und Eier. Ohne Dotter. Immerhin. Glacé darf's auch sein aber sogar bei Kuchen ist er extrem wählerisch! Die Zwischenmahlzeiten, die ich ihm anbiete, verschmäht er in der Regel. Meist will ich ihm Blévita anbieten, das sind so Korncracker aus der Migros. Salzstangen gehen, Reiswaffeln selten. Riegel will er immer haben aber sobald man sie ihm öffnet, interessiert er sich kaum dafür. Dabei hatte er so kurz nachdem er am Familientisch mitessen konnte, eine Phase, in der er alles probierte. Wir hatten uns schon gefreut. Besonders mein Mann kocht ja immer wieder mal was Neues, Frisches, Tolles. Kein Einheitsbrei. Dennoch: Kann, ja darf es das sein, dass mein Sohn sich derart einseitig ernährt?! P.S: Wir sind übrigens auch ziemlich nachlässige Eltern. Da er es hasst, dass ihm die Zähne geputzt werden und entsprechend kämpft wie ein Löwe, unterbrechen wir diese Aktion meist schon nach Sekunden. Ich hoffe er hat die gesunden Zähne meines Mannes geerbt, denn ich muss regelmässig irgendwelche Löcher bohren gehen obwohl ich zweimal im Jahr zur Zahnreinigung gehe und meine Zähne auch nicht weniger putze als andere. :P
Zur Info: Durfte meine Kolumne als Gastblog veröffentlichen: http://blog.wireltern.ch/ :)
Hilfe!
Ich dachte eigentlich, die schlimmste Zeit mit dem Grossen wäre überstanden da beginnt er, nicht mehr in Betreuung zu bleiben. Es begann letzte Woche bei seiner Nana und gestern ging's bei der Tagesmutter auch nicht bzw ich hatte keine Zeit, um noch reinzukommen, vielleicht war das der Fehler... Heute wollte ich es im Fitnesshaus versuchen, doch leider wollte er nicht mal rein ins Zimmer. Ich blieb dennoch dort und liess ihn nach einiger Eingewöhnungszeit etwas spielen. Doch bald wollte er wieder "nach hause". Ich hoffe nun, dass er wenigstens bei der Tagesmutter oder der Schwiegermutter künftig wieder bleibt damit ich wenigstens meine Kolumnen und kleinere PR-Arbeit verrichten kann und auch sonst Dinge zum erledigen komme, die ich mit ihm nicht schaffe. Er will auch ständig auf den Arm und es passt ihm natürlich nicht, dass ich seine Schwester stille. Die arme Maus macht zurzeit ziemlich Zweite. (Was für eine Alliteration! :) Aber auch mein Sohn kommt definitiv zu kurz, denn irgendwie muss ich auch noch kochen, aufräumen etc. und mal was für mich tun... Ich weiss gar nicht, wie ich es schaffen soll, die zwei Kids unter einen Hut zu bringen und beiden gerecht zu werden. Zumal ich dachte, es ginge gut und nun merke ich doch, dass es einfach nicht passt. Wie machen das nur andere? Ich schätze, da hat jeder seine Situationen, wo's schwierig ist... Bin offen für Tipps!!!
Immerhin habe ich es wieder mal geschafft, dass beide gleichzeitig schlafen und da ich heute morgen im FH war, habe ich eine Verabredung in meine Wohnung bestellt statt ins Müze damit ich nicht schon wieder unterwegs muss. Meine Fitness leider natürlich enorm, da ich mehr oder weniger auf dem Sofa oder auf dem Boden sitze und kaum rausgehe. Hoffe auf besseres Wetter. Aber irgendwie macht es mich gar nicht an, die Kinder rauszubugsieren... Sollte also vlt einfach auf die Ernährung achten aber der dauernde Frust lässt mich zielstrebig nach Süssem greifen...
Dafür merke ich, dass mein Sohn nicht nur zwei Schritte rückwärts (Schoppen, Tragen, keine Fremdbetreuung), sondern auch zwei Schritte vorwärts macht. Sei es dadurch, dass er vieles nachplaudert und darin immer besser wird, sei es, weil ich einfach in seiner Mimik merke, dass er Fortschritte macht. Sein Gesicht wird immer kindlicher und er kann sich nonverbal differenzierter ausdrücken. Das klingt jetzt etwas kompliziert, ich hoffe, ihr wisst, was gemeint ist ;)
Noch kurz zum Stillen: Die nächtliche Pumperei, davon sollte ich mal wegkommen aber irgendwie habe ich Angst, dass meine Tochter durch die Veränderung (Brust statt Schoppen, mehr Licht, aus dem Bettchen herausbewegt werden), falls sie denn die Brust überhaupt nimmt weil sie's nachts nicht gewohnt ist, nicht mehr so toll schläft wie jetzt. Meist kommt sie nur 2-3x in der Nacht. Klar bekäme ich durch das ausschliessliche Stillen wohl zu mehr Schlaf aber was wenn sie wie mein Sohn dann plötzlich auch alle zwei Stunden trinken will? Oder gar wie tags stündlich?? Dennoch werde ich es wohl demnächst mal wagen und hoffe, dass es kein Reinfall wird, sie die Brust akzeptiert etc. Aber jetzt gerade schmerzt es wieder etwas nachdem ich ein paar Tage Ruhe hatte also verschiebe ich diese Unternehmung wohl auf später. Will das sowieso am Wochenende üben wenn mein Mann frei hat. Mal sehen... Ach ja, noch zwei Hindernisse: Bin mies im Stillen im Liegen, müsste das auch noch üben. Und: Im Moment nimmt sie ja den Schoppen problemlos. Wenn der wegfällt, kann es sein, dass sie ihn später nicht mehr nimmt. Der Rat meiner Hebamme, sie einfach einmal in der Woche fremdbetreuen zu lassen damit sie den Schoppen weiterhin mal bekommt, ist wohl schwer umzusetzen ohne jemanden, der tagsüber mal ein, zwei Stündchen herkommt und hier in der Wohnung auf sie schaut :(

Monday, February 13, 2012

Selbständigkeit
Gerade noch war ich erstaunt, zu hören, dass Zweijährige sich zum Teil schon selber an- und ausziehen können, da beginnt mein Sohn zu entdecken, dass er Druckknöpfe öffnen kann. Na bravo! Diese neue Fingerfertigkeit will nun natürlich intensivst ausgelebt werden und zwar am eigenen Pyjama genau so wie am Strampler seiner Schwester. Falls jemand dereinst bei einem Besuch bei uns ein nacktes Baby entdeckt, steckt der grosse Bruder dahinter. Auch äussert er mitunter deutliche Vorlieben, was Schuhe oder Jacke etc. betrifft und will partout ein gewisses Paar Schuhe anziehen und kein anderes. Klar, dass Mama hier aber relativ gelassen darüber hinweg sieht. Noch bin ich die Stärkere und gewinne zumindest diesen Kampf - solange er sich die Schuhe noch nicht innert Sekunden selber ausziehen kann ;)
Nachtaktiv
Während meines zahlreichen Aufsuchens der Küche des Nächtens (Abpumpen, Schoppen wärmen), blicke ich automatisch gegenüber zur Nachbarswohnblockfront und sehe, wo noch Licht brennt und der TV läuft oder auch nicht. Auf jeden Fall gibt es praktisch keine Nachtzeit, in der nicht irgendwo offenbar jemand noch wach ist. Ich tippe mal auf Nachteulen, Nachtschichter und Schlaflosigkeit und bin froh, dass grad niemand zu mir rein schaut, sonst müsste ich mir wohl Vorhänge zutun. Diese Pump-Peep-Show will ich niemandem zumuten ;)
Auch unser Sohn denkt noch nicht ans Durchschlafen - im Gegenteil: Gestern trank er vier(!) Schoppen. Das tat er vielleicht vor einem halben Jahr das letzte Mal! :/

Friday, February 10, 2012

Mama Blog goes iPhone!

Das oben erwähnte Glück währte leider nur für mikrokurze Dauer. Baby erwachte weinend, Sohn gleich mit, schlief aber zum Glück wieder ein.
So... Bin heute auf die Idee gekommen, dass es vlt ein App fürs Bloggen gibt und siehe da! Es lebe der technische Fortschritt! Ein Hoch auf die mobile Kommunikation! Jetzt gibts also auch mal Fotos hier und Kürzesteinträge, die ich auf dem WC verfassen kann ! :) nur längeres werde ich nach wie vor auf dem PC schreiben. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, weshalb die Fotos nicht kleiner kommen!?
So liebe ich meine Kinder am meisten: gemeinsam schlafend! :) und ich leg mich gleich wieder dazu :)

Thursday, February 09, 2012

Was besser geht als beim 1. Mal
- Duschen alleine mit 2 Kids schon nach 6 Wochen!
- Duschen alleine mit Baby nach 7 Wochen!
- Mal kurz aus dem Schlafzimmer um noch was zu lesen nach 7 Wochen
- Von Anfang an nicht mehr mit der Tageskleidung ins Bett und wieder raus...
- Stillen, nicht schmerzlos, aber nicht mehr extremkrasschmerzvoll
- Mädchen sind insgesamt tatsächlich zufriedener!
- Mädchen sind schwieriger "da unten" zu putzen, aber sonst sitzt jeder Handgriff
- Unterwegs sein ohne Schweissausbrüche weil gleich ein Baby weinen könnte. Babies weinen im Auto meistens nur wenn sie am Verhungern sind.
- Unterwegs sein
- Unterhaltung. Dafür sorgt der grosse Bruder. Und seine Spielgefährten.
- ...
Rabenmutter
Mein Sohn kränkelt. Er zeigt zwar keine Symptome aber er war anhänglich ("Mama tragen"), weinte oft und schlief noch vor Mittag wieder ein obwohl er eine gute Nacht hatte. Trotzdem habe ich ihn zu seiner Grossmutter gebracht. Dort wollte er dann auch nur auf meinem Arm sein, was ich eigentlich sehr geniesse. Aber sowohl die Schwiegermutter als auch mein Mann ermutigten mich, ihn dort zu lassen wie üblich. Er würde sich dann schon beruhigen. Denn er wollte nur nach Hause und zwar mit mir und er weinte wirklich sehr als er merkte, dass ich gehe. Warum nur habe ich nicht auf mein Herz gehört und ihn gar nicht hergebracht. Klar wäre es zuhause mit dem Baby auch nicht einfacher gewesen. Aber gerade heute scheint sie relativ pflegeleicht zu sein. Irgendwie wäre es also schon gegangen. Und ich muss heute ja nicht arbeiten. Nur duschen. Und das schaffe ich nachher hoffentlich noch. Ich bereue grad echt, was ich getan habe und hoffe, dass mein Sohn mich trotzdem noch lieb hat. (Wann kann er das eigentlich sagen und meinen??? Ich warte sehnlichst darauf!) Hmm... Naja, die Schwiegermutter hat bisher weder angerufen, noch den Kleinen vorbeigebracht also nehme ich an, dass es ihm gut geht und er nicht nonstop weint. Und wenn ich es mir recht überlege will er seit zwei Tagen mit jedem, der zu Besuch kommt "mit". Also übertreibe ich wohl einfach wieder mal? Dafür sagte er vor zwei Tagen vier zusammenhängende Wörter. Also kein Satz, aber trotzdem. Er sagte: "Finka alega, kalt dussa", also "Hausschuhe anziehen, kalt draussen". Ist das nicht toll? Wünscht uns gute Besserung, mich plagt grad auch ein doofer Husten :P Danke und bis bald! :)
Übrigens: Den ganzen Tag zuhause sitzen ist auch nicht lustig, wie ich nach meinem Unterwegs-sein-herunterfahren-Programm feststellen muss. Also so eine Unternehmung pro Tag kann nicht schaden. Besuch ist auch OK. Und wenn die unwirtlichen Temperaturen besser werden (und das Baby nicht nonstop Hunger hat), kann man vielleicht auch mal raus an die frische Luft! Grad deshalb wünsche ich mir manchmal, die Kleine wäre schon 1 Jahr alt und könnte laufen und vom Tisch essen. Macht vieles einfacher ;)

Thursday, February 02, 2012

Gut so...
Gestern war ausnahmsweise mal ein schlechter Tag, was auch mal sein darf, wenn die Tage davor gut liefen. Aus Angst, dass mir die Decke zuhause auf den Kopf fallen könnte, habe ich ein bisschen zu viel Programm gestartet. Musste merken, dass das der Kleinen zu viel wird und mir sowieso. Und meinen Sohn jedes Mal irgendwo aus dem Spiel rauszureissen weil wir gehen müssen, ist nicht sehr berauschend. Zumal sich währenddessen zuhause die Arbeit trotz Unterstützung der Familienhilfe stapelte, ich müde war und froh sein musste, mal den Weg unter die Dusche zu finden. So vergehen die Tage wie im Fluge und kommt der Mann mal später nach Hause, ist im Nu Lichterlöschen angesagt. Diese Hektik war es denn auch, die mich nachts zwischen Milch pumpen und Fläschchen geben stundenlang wachhielt. Irgendwie hatte ich einen Sturm im Kopf. Drum bin ich jetzt froh, ab morgen 3 hoffentlich ruhige Familientage zuhause zu geniessen :) Und, ja, ich weiss, ich jammere auf hohem Niveau, aber jeder hat so sein Niveau und Gabrielle Solis darf ja auch über verpasste Hot-Stone-Massagen jammern und wird dennoch gemocht.
Übrigens darf ich zu letztem Beitrag noch anmerken, dass mein Mann gerade mal drei Dinge aufgezählt hätte. Ja, da stimme ich ihm zu, Männer sind simpler als Frauen und das ist gut so! :)