Friday, March 15, 2013

Spontaneität

Bin ich flexibel, spontan? Ja und nein. Gestern war ich es gar nicht. Die Autobatterie regte mich derart auf (und meine Unfähigkeit, die Motorhaube zu öffnen), dass ich übellaunig meinen Mann am Telefon ankeifte, was mir sehr leid tut, denn ich hatte ihn 2 Tage nicht gesehen und da sollte ein Telefonat eigentlich ganz anders klingen. Es warf mich einfach sehr aus der Bahn, abhängig von jmd anderem zu sein (dem Auto, dem Pannendienst) und Zeit zu verlieren, die ich dringend gebraucht hätte... Aber immerhin hatte ich keinen Arzttermin oder so...
Vorgestern feierte der Nachbarsjunge Geburtstag und wir kamen gerade nach Hause als die Kinder im Treppenhaus spielten. Wir schauten eine Weile zu und ich sprach mit der Mutter als sie meinte, die Kinder sollten wieder rein. Lärmbelästigung und so... ich wollte mich schon verabschieden, da bot sie uns spontan, doch auch noch vorbeizukommen und so kamen Maus und ich in den Genuss ihrer leckeren Muffins (und Cappucino, ich :) und unsere zwei kleinen Söhne vertieften sich sofort ins Spiel. Ich musste also meinen Abendessenplan ändern und verschob den Lachs zugunsten einer asiatischen Huhn-Gemüse-Pfanne, die ich schnell zusammenschusterte. Mein Sohn nahm zu gerne am Wiener-mit-Semmel-Abendbrot teil und blieb noch eine Weile unten während ich und Maus mit meinem Bruder zu Abend assen. Als ich ihn holen wollte, gab es Nachschlag in Form einer Wurstsemmel und meine Nachbarin brachte den Jungen später hoch. Natürlich war er an diesem Abend auch zu aufgedreht um einzuschlafen aber da die Nachbarn allzu bald wegziehen, fand ich es schön, dass er den späten Nachmittag/Abend noch unter Kindern bzw mit dem Nachbarsjungen geniessen konnte.

1 comment:

Jasmin said...

Spontan ist es doch am schönsten!