Was bringt die Zukunft?
Pläne soll man sich ja keine machen, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt (oder so)... aber gestens habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht. Wie kommt's? Wir waren im Kinderspital zu einem (harmlosen) Untersuch und immer wenn ich ihn Spitälern bin überkommt mich diese Wehmut, dass ich eigentlich gerne hier arbeiten würde und ich bereue, dass ich nicht doch Medizin studiert habe weil mich das immer brennend interessierte. Doch die praktische Auseinandersetzung mit allem Körperlichen hielt mich davon ab, so spannend die Theorie auch gewesen wäre. Trotzdem sinnierte ich, ob ich vielleicht in zehn Jahren einfach so aus Spass doch noch ein Medizinstudium beginnen sollte. Oder sonst ein Studium. Als ich noch an der Uni war, sassen immer wieder ältere Menschen im Hörsaal. Wir hatten sogar einen Japanologie-Opa-Student... Naja... Also in zehn Jahren. Dass ich wieder Karate machen will und ganz viel Sport im Allgemeinen, habe ich ja schon geschrieben. Doch ich könnte dann, wenn alle Kids in der Schule sind, auch wieder mehr arbeiten. Vielleicht noch eine Weiterbildung oder eine andere Ausbildung machen? Jetzt mal abgesehen von einem Studium. Und mit meinem Mann alleine reisen, denn das kam bisher natürlich zu kurz weil wir nicht so viel Zeit alleine miteinander hatten. Aber vielleicht möchte ich auch einfach nur Hausfrau und Mama sein, bei den Hausaufgaben helfen, Kuchen backen, Geburtstagsparties organisieren, basteln und dekorieren, Fasnachtskostüme nähen, zum Sport chauffieren und selber genug sporteln... Hört man andere Eltern mit Schulkindern, geht's ja irre schnell und die Kleinen sind gross. Also kann man sich ja schon mal Gedanken machen. Es sind ja nur Gedanken, was in zehn Jahren sein wird, weiss niemand. Und deshalb verschliesse ich dieses Gedankenkistchen jetzt wieder und hole es dann in zehn Jahren wieder raus ;)
Friday, July 29, 2011
Tuesday, July 26, 2011
Achtung Zornphase!
Dass mein Kind zornen kann, weiss ich schon länger, in den letzten zwei Wochen hat sich dies aber leider noch ziemlich gesteigert. Mein Kleiner schreit zwar nicht wie am Spiess aber er hat begonnen, sich protestierend auf den Boden zu werfen, mit Gegenständen um sich zu schmeissen und die Mama oder andere Leute zu hauen wenn er nicht bekommt, was er will. Das beunruhigt mich etwas aber ich schätze es ist wohl der Auftakt einer Phase, von der ich bisher nur von Eltern zweijähriger Knirpse und Mädels gehört habe. Blauäugig wie immer dachte ich bei Stories über fluchtartiges Ladenverlassen nach Zornattacken an der Kasse, dass das bei mir sicher nicht so schlimm werden würde wenn ich dem Kleinen einfach von Anfang an angewöhne, dass er nicht alles haben kann. Aber wie das so ist im Leben und im Speziellen bei Frauen, bin ich konsequent inkonsequent und rücke nach dem dritten Quengeln auch mal einen Gegenstand raus, den ich eigentlich nicht in Kinderhände geben wollte (nein, keine Scheren oder so, das nicht, aber Autoschlüssel oder Bratkellen z. B.) damit ich für zwei Minuten meine Ruhe habe. Gestern hatte also mein Sohn Besuch von seiner Spielkameradin und wie es der Zufall so wollte, interessierten sich die Kinder in einem Moment für das selbe Spielzeug. Mein Sohn entriss es seiner kleinen Freundin, diese weinte, ihre Mutter entriss es daraufhin meinem Sohn und gab es ihrer Tochter zurück, worauf dieser die bis dato schlimmste Zornattacke zum Besten gab. Er schrie, schlug und schmiss mit Spielzeug um sich, natürlich ohne Rücksicht auf Verluste. Ich war starr und unfähig, einzugreifen und beobachtete das Szenario von meinem Stuhl aus, innerlich im Boden versinkend mit dem Gefühl, dass meine Kollegin wohl bald den Kontakt abbricht weil mein Sohn so unerzogen ist und ihre Tochter bedroht. Bei Jungs, greift man (oder ich) ja nicht so schnell ein, man denkt, die vertragen das schon, die sind hart im Nehmen. Ich greife eigentlich allgemein ungern ein, denke, dass die Kinder in diesem Alter einander ja noch nicht wirklich Schaden zufügen können und v.a. nicht bewusst oder gewollt. Und sonst holen sie sich halt mal ne Beule oder einen Kratzer, aber das gehört doch zum Leben dazu. Abhärten, nicht in Watte hüllen, das meine Devise. Aber diese Rechnung geht eben nur auf wenn der andere, beteiligte Elternteil auch so denkt. Sonst hat man ein Problem und vor diesem stehe ich nun: Soll ich meinen Sohn schon massregeln, wenn er sowas macht? Oder hört das von selber wieder auf? Klar, schlägt er mich, schmimpfe ich, aber wenn die andere Mutter sagt "Du, das macht aber der XY weh", versteht er das dann wirklich???" Ich bezweifle es. Sie verstehen ja auch noch nicht, dass man Spielzeug teilen und wiederbekommen kann, das kann man noch so oft sagen. Seltsamerweise ist mir in meinen zahlreichen Lektüren nie etwas über diese Phase, das Verhalten und v.a. Tipps für meine Reaktion begegnet.
Friday, July 22, 2011
Pasta-Göttin
Bei uns ist seit je her der Mann der bessere Koch im Haus doch mit Kind muss frau sich etwas umgewöhnen. Seit einiger Zeit bevorzuge ich es, mittags mit meinem Sohn zuhause zu bleiben. Erstens schläft er dann meistens und zweitens war es mir einfach zu umständlich, immer nach Triesen zur Schwiegermutter und zurück zu fahren, wo mein Mann kurz zu Mittag isst. Da geniessen wir lieber den Abend... Also begann ich mittags selber zu kochen. Man kann mich nicht gerade einen Ausbund an Kreativität nennen, denn sehr oft gibt es einfach nur Pasta. Das hat verschiedene Gründe: 1. ist mein Sohn sehr wählerisch und verschmäht Gemüse weitestgehen, 2. muss oft schnell was her und 3. sollte das Gericht nach Möglichkeit einhändig zu kochen sein weil der Kleine gerne zuschaut ansonsten er quengelnd am Bein hängt. Und nun eine Auswahl in Bildern:
Thursday, July 21, 2011
Zum letzten Blog:
Kommentare auf dem befreundeten Familienblog: http://www.dieangelones.ch/2011/07/kinderzimmer-standig-im-wandel/
Und doch noch ein Nachtrag zur Saure-Gurken-Zeit:
Kommentare auf dem befreundeten Familienblog: http://www.dieangelones.ch/2011/07/kinderzimmer-standig-im-wandel/
Und doch noch ein Nachtrag zur Saure-Gurken-Zeit:
Die Initianten der Site www.meinungen.li baten mich, meinen Leserbrief bei Ihnen zu posten. Gesagt getan. Dafür habe ich neun Daumen hoch bekommen, das ist doch mal was! :) Plus: Ein Kommentar, deren Urheberin ich hiermit herzlich danken möchte für eine weitere Einsicht, die man aus den Geschehnissen ziehen kann. Ich zitiere:
"also ich dachte ja erst, das müsse ein schlechter Scherz sein, als ich deinen Beitrag las. Als ob die Mutter nicht entscheiden könne, ob sie mit ihrem Kind einen solchen Termin wahrnehmen kann oder nicht... Das Verhalten passt leider jedoch zu einigen Erfahrungen, die ich mit Behörden in diesem Land schon machen durfte, wo ich mich ernsthaft fragte, wo da der "ganz normale Menschenverstand" bleibt."
Ein Plan, ein schöner Plan...
Da wir in einer 4,5-Zi-Mietwohnung leben, die bereits vor Ankunft unseres ersten Kindes bis in alle Ecken voll gestopft war, hatten wir nie wirklich ein richtiges Babyzimmer. Unser Sohn schläft die drei Stunden in denen er im eigenen Bett schläft, in “meinem Büro”, von dem ich mich nicht trennen konnte. Da steht mein Bürotisch, der jetzt als Windelablage dient, meine Kleiderschränke, die eine ganze Wand säumen (mit Kleidern, von denen ich mich nicht trennen kann, in der Hoffnung, sie irgendwann wieder zu tragen. Vorher im Beruf trug man halt öfter was anderes und immer was Neues, Modisches. Jetzt wechsle ich zwischen 3, 4 T-Shirts und 2, 3 Hosen und nutze eigentlich nur mehr 10% meines Kleiderschrankes. Aber den Rest weggeben? Niemals! Ist wohl Frauensache… Ich hoffe auf die Rückkehr der Fashionista in 8-10 Jahren und hoffe dass die Klamotten bis dann noch passen (nach einer Radikaldiät und Sportcamp oder so)/in sind/kombinierbar sind. Letzteres bestimmt, sind ja vieles Basic-Teile). Auch steht in diesem Zimmer mein Expedit-Regal mit allerlei Dingen, die man auch irgendwann wieder brauchen könnte und ein kleineres Billy-Regal, dass Nagellacke, Parfums und Schmuck beinhaltet, alles eben auch wieder Sachen, die in ein paar Jahren vlt wieder zum Einsatz kommen. ABER. Für die Ankunft unseres zweiten Kindes möchte ich endlich DAS Babyzimmer, das alle Freundinnen, die ein Haus haben oder sonst genügend Platz, auch haben. Mit einer Wickelkommode, einem Schrank und einem Bett und das aus der selben Serie. Ich habe da an die deutsche Marke Paidi gedacht, die hübsche Möbel hat, die auch qualitativ stimmen. Hab’ die bei einer Freundin gesehen… Was nun? Ich werde das kleine Regal ins Schlafzimmer verfrachten, einen Kleiderschrank schweren Herzens räumen und verschrotten, der grosse Pax darf bleiben (s.o.), die Sachen aus dem Expedit verteile ich irgendwie in der restlichen Wohnung und dieses Möbel sowie der Tisch werden auseinandergebaut und wandern in mein Mädchenzimmer in mein Elternhaus. Soweit der Plan… Am Ende schlafen dann beide Kids bis sie 3 sind bei uns im Bett aber hauptsache ich habe doch noch MEIN Babyzimmer! :)
Wednesday, July 20, 2011
Im Westen nichts Neues
So, meine Leserbriefepisode ist verdaut und im Sommerloch verdampft, mein Sohn hat zwei Stockzähne bekommen (macht insgesamt acht), weitere werden folgen. Gestern war vor 21.30 Uhr wieder nix mit Lichtlöschen weil er bei der Tagesmutter zu spät und wohl zu lange noch schlief. Heute dann die Herausforderung, am späten Nachmittag den langen Weg von Rankweil nach Hause zu schaffen, ohne dass er einschläft. Ich schwitze jetzt schon. Ich freue mich auf den morgigen Arbeitsnachmittag, denn ich hab' gleich drei Projekte für drei verschiedene Arbeitgeber, die es zu verschreiben gibt. Dazu kommt noch die nächste Kolumne fürs L-Magazin, die auch bald geschickt werden soll. Ich bin also ziemlich beschäftigt :) Wenigstens habe ich jetzt eine Idee und ich würde am liebsten sofort losschreiben aber dazu fehlt mir die Zeit. Mein Sohn ist momentan wieder in einer "Ich-kann-mich-nicht-allein-beschäftigen"-Phase, dafür ist er heute überraschenderweise problemlos in der Kinderbetreuung des Fitnesshauses geblieben und ich konnte endlich mal den Pilates-Kurs ausprobieren. Im August ist wieder ein Betreuungs-Vormittag, da werd' ich wohl wieder hingehen. Dafür fällt jetzt dann meine Tagesmutter für ein Weilchen aus, mit Unterbrüchen, und ich werde vlt versuchen, meinen Sohn mal einer Freundin zu bringen, die ein gleichaltriges Mädchen hat, das ich schon hüten durfte. Das Mädchen ist völlig pflegeleicht und problemlos, vor meinem Sohn kann ich nur warnen, er gibt viel zu tun ;) Aber zusammen mit anderen Kindern ist eigentlich auch er pflegeleicht. Deshalb freue ich mich auf das Playdate heute Nachmittag. Am Wochenende waren wir noch beim Purzelbär und haben 'ne coole Neuheit von Stokke entdeckt: Die haben jetzt für den Triptrap einen Wippen-Aufsatz, den man von ca. 0-6 Monaten nutzen kann. Das würde unser Problem lösen, immer mit einer Wippe auf dem Tisch zu essen. Baby inmitten von Esswaren ist irgendwie unpraktisch. Kommt auf unsere Wunschliste, zusammen mit dem schicken, neuen Walnuss-Triptrap, der perfekt zum Tisch passen würde, haha! :D Und wenn wir schon dabei sind: Gutscheine vom Purzelbär sind auch immer eine gute Idee. Mit dem tiefen Euro und der MwSt.-Rückvergütung lohnt es sich momentan, in Austria einzukaufen. So, jetzt noch schnell Mittagessen vorbereiten solange der Kleine noch schläft. Ich bin es ein bisschen müde, immer einhändig zu kochen, zumal sich langsam meine Hüfte wieder bemerkbar macht, die mich schon in der ersten Schwangerschaft dauernd zum Chiro trieb. Und jetzt kommt erschwert die Einseitigkeit dazu, die man einnimmt, wenn man das Kind immer auf der (gleichen) Seite trägt. Ach ja: Am Wochenende waren wir im Zoo, zusammen mit etwa hundert anderen Familien. Plötzlich gehört man zu einer ganz anderen, sozialen Gruppe als man es von früher gewohnt war. Und ist noch Anfänger. Da müssen wir uns erst einleben. Die Affen haben unseren Sohn übrigens am meisten begeistert, glaube ich. Aber nächstes mal werden wir wohl erst wieder hingehen wenn er etwas gehorcht. Nur im Buggy ist langweilig und laufen lassen konnten wir ihn schlecht...
Friday, July 15, 2011
Hoppla!
Mein Einstand als Leserbriefschreiberin ist offenbar ziemlich in die Hose gegangen. Mit grossem Erstaunen habe ich heute festgestellt, dass, wohl wegen des Sommerlochs, ein ganzer Artikel über die Angelegenheit publiziert wurde. Dazu noch eine Stellungnahme des besagten Amtes. Eigentlich müsste ich es als Journalistin wissen: Man muss mit allem rechnen, wenn man an die Medien tritt!Am meisten überrascht hat mich, dass das Amt ohne mit der Wimper zu zucken, die persönliche Information weitergegeben hat, welche Art von Gespräch ich dort gesucht habe. Nicht aber meine Beweggründe. Aber so wie nun das ganze Land lesen kann, könnte man meinen, meine Absichten zu kennen. Als ob mein Frauenarzt verraten hätte, dass ich wegen einer Schwangerschaft einen Termin bei ihm ausgemacht hätte. Klar, das Arztgeheimnis ist felsenfest, das Amtsgeheimnis offensichtlich nicht.
Dann die Begründung, die irgendwie ziemlich fadenscheinig klang. Sie "verhebt" überhaupt nicht. Das Amt sagt, dass mir deshalb der Zutritt zum Gespräch verwehrt wurde weil die Nichtmitnahme meines Kindes als Bescheinigung für dessen Betreuung gilt. Aha... Sein Kind während 30min in Obhut eines Babysitters zu geben, ist also eine Bescheinung für dessen Betreuung. Wäre es nicht vielmehr angebracht, einen Fackel zu bringen, der bestätigt, dass Kita, Oma oder Tagesmutter an diesen und jenen Tagen das Kind betreuen? Und ist dieser Fackel dann dem Amt vorgelegt und das Amt ist so kinderfreundlich wie es behauptet, könnte doch besagtes Gespräch getrost auch mit Kind stattfinden. Mal abgesehen davon, dass ich ja (woher auch?) nicht wusste, dass ich mein Kind nicht mitbringen darf weil man sonst dort denkt, ich hätte die Betreuung des Kindes nicht geregelt. Irgendwie ist das alles etwas seltsam... Ich denke, man hätte doch aufgrund meines Nichtwissens eine Ausnahme machen können. Denn so wie es am Tag des Termins klang, sind Kinder per se verboten, zumindest zu dieser Art von Gespräch, das mich erwartet hätte.
Naja, so habe ich das alles auf jeden Fall verstanden.
Zusätzlich wurde im Artikel noch ein Gastronom zitiert, der über die Kinderfreundlichkeit der Restaurationsbetriebe sprach und der Fall einer Frau in der Schweiz, die der Lokalität verwiesen wurde als sie ihr Kind stillte. So einen Fall kenne ich auch aus Vaduz, wo eine Bekannte von mir vom Kellner ebenfalls darauf aufmerksam gemacht wurde, dass das Stillen die anderen Gäste störe. Ich mache das einfach so: Ich meide Restaurants so gut es geht, v.a. in der Stillzeit. Dann gehe ich zu Starbucks, dort machen das alle, dort verkehren nachmittags auch fast nur Mütter. Oder zu IKEA oder in grosse Einkaufszentren in der CH. Die haben separate Wickel- und Stillräumlichkeiten mit bequemen Sesseln. Dort fühle ich mich als Mama mal wirklich erwünscht.
Tuesday, July 12, 2011
"Wir sind nicht kinderunfreundlich" - (Wir tun nur so)
Ich muss meinem Ärger Luft machen. Jetzt sofort. Liechtenstein ist ja bekannterweise kein besonders kinderfreundliches Land. Die wenigsten Gastronomiebetriebe verfügen über Wickeltische und Spielecken findet man höchstens in Arztpraxen. Was ich aber heute erleben musste, war die Höhe. Dass man seinen Hund nicht überall hin mitnehmen darf, verstehe ich ja. Der bleibt auch gut mal 'ne Weile im Auto. Aber ein Kleinkind!? Gerade mal 15 Monate alt... Ich hatte heute einen Termin bei einem Amt und es wurde mir verboten, ihn mit Kind wahrzunehmen. Die Empfangsdame bot noch an, den Kleinen zu beaufsichtigen aber wer weiss, dass mein Sohn ziemliche Trennungsangst haben kann, der lächelt genau so müde darüber wie ich. Ich kehre also total konsterniert und unverrichteter Dinge mit Kind auf dem Arm wieder nach Hause. Ich kann es nicht fassen. Die haben da diese Regel. Mit Kind könne man sich nicht so auf das Gespräch konzentrieren. Hallo? Als ob für ein Amtsgespräch überdurchschnittliche Konzentration nötig wäre oder als ob diese überhaupt bei einer Mutter gegeben ist. Sorry, aber seit ich Mama bin und dazu noch schwanger, bin ich nicht mehr wirklich konzentrationsfähig. Mein Mann kann das bestätigen. Und es geht ja hier auch nicht um einen Staatsakt. Man will gewisse Dinge nicht vor dem Kind besprechen. Hallo? Das Kind ist 15 Monate alt. Es versteht viel, aber so viel auch nicht. Er ist ja kein Schuljunge. Und es geht hier ja nicht um Dinge, die das Kind irgendwie belasten würden. Was weiss ich. Man sei auf keinen Fall kinderunfreundlich. Iwo. Was denn bitte sonst? Worin liegt verdammt noch mal das Problem, wenn ein kleines Kind während 30min im Raum mit dabei ist. Haben die Leute dort eine Allergie auf Babypuder und Milchzähne? Es tut mir leid, aber diese Begegnung hat mein Mutterherz ziemlich stark getroffen.
Monday, July 11, 2011
Das Phänomen der im Vergleich zur ersten Schwangerschaft weniger enthusiastischen Reaktionen auf die zweite Schwangerschaft
Nun, da wir so ziemlich allen Verwandten, Freunden und Bekannten von unserer wachsenden Familie erzählt haben, muss ich konsterniert feststellen, dass das oben erwähnte Phänomen tatsächlich existiert. Während die Reaktionen über die erste Schwangerschaft noch von begeistert über absolut entzückt bis zu überaus erfreut reichten und stürmische Umarmungen und Küsschen zur Folge hatten, muss man froh sein, wenn die Neuigkeiten über die zweite Schwangerschaft mehr als 2-3 Sätze wert sind (Geht es Dir gut? Wann ist der Termin? Schweigen, Themawechsel). Warum nur wird diese Neuigkeit, die der ersten eigentlich in nichts nachsteht, so verhalten aufgenommen? Und das auch von Menschen, die einem nahe stehen, von Freunden, die selber mehrere Kinder haben, von Freundinnen, die bei der ersten Ankündigung beinahe Luftsprünge machten? Ist es der Neid? Ist es die Angst, dass man nun noch weniger Zeit hat? Oder die Angst, nun zwei Kinder babysitten zu müssen? Keine Ahnung, aber es ist doch etwas verwirrend. Meine Wenigkeit schaut nicht nur seit sie selber zum ersten Mal schwanger war immer mit diesem verträumten Blick Frauen nach, deren Bauch offensichtlich einen Untermieter (oder mehrere) beherbergt. Schwangere sind in meinen Augen einfach wahnsinnig hübsch und faszinierend und spannend und und und... Deshalb freue ich mich auch extrem, dass gerade zwei Frauen aus meinem Umfeld fast gleichzeitig in der gleichen Woche mit dem zweiten Kind schwanger sind. Ich könnte sie umarmen. Sollte nicht das die Reaktion sein, die zu erwarten wäre? Zumindest ist es die, welche eine glücklich Schwangere erwartet. Alles andere ist für das sowieso schon angeschlagene Nervengeschlecht einer Schwangeren nicht gerade erfreulich. Aber wichtig ist eigentlich nur eines: Dass wir, mein Mann und ich und supersuperfest auf unseren zweiten Nachwuchs freuen. Und dass wider alle Umstände und Herausforderungen, die noch auf uns zukommen mögen.
Nun, da wir so ziemlich allen Verwandten, Freunden und Bekannten von unserer wachsenden Familie erzählt haben, muss ich konsterniert feststellen, dass das oben erwähnte Phänomen tatsächlich existiert. Während die Reaktionen über die erste Schwangerschaft noch von begeistert über absolut entzückt bis zu überaus erfreut reichten und stürmische Umarmungen und Küsschen zur Folge hatten, muss man froh sein, wenn die Neuigkeiten über die zweite Schwangerschaft mehr als 2-3 Sätze wert sind (Geht es Dir gut? Wann ist der Termin? Schweigen, Themawechsel). Warum nur wird diese Neuigkeit, die der ersten eigentlich in nichts nachsteht, so verhalten aufgenommen? Und das auch von Menschen, die einem nahe stehen, von Freunden, die selber mehrere Kinder haben, von Freundinnen, die bei der ersten Ankündigung beinahe Luftsprünge machten? Ist es der Neid? Ist es die Angst, dass man nun noch weniger Zeit hat? Oder die Angst, nun zwei Kinder babysitten zu müssen? Keine Ahnung, aber es ist doch etwas verwirrend. Meine Wenigkeit schaut nicht nur seit sie selber zum ersten Mal schwanger war immer mit diesem verträumten Blick Frauen nach, deren Bauch offensichtlich einen Untermieter (oder mehrere) beherbergt. Schwangere sind in meinen Augen einfach wahnsinnig hübsch und faszinierend und spannend und und und... Deshalb freue ich mich auch extrem, dass gerade zwei Frauen aus meinem Umfeld fast gleichzeitig in der gleichen Woche mit dem zweiten Kind schwanger sind. Ich könnte sie umarmen. Sollte nicht das die Reaktion sein, die zu erwarten wäre? Zumindest ist es die, welche eine glücklich Schwangere erwartet. Alles andere ist für das sowieso schon angeschlagene Nervengeschlecht einer Schwangeren nicht gerade erfreulich. Aber wichtig ist eigentlich nur eines: Dass wir, mein Mann und ich und supersuperfest auf unseren zweiten Nachwuchs freuen. Und dass wider alle Umstände und Herausforderungen, die noch auf uns zukommen mögen.
Wednesday, July 06, 2011
Sommerloch?
Ja, es läuft grad nicht so viel in meinem Blog, ich weiss. Das liegt daran, dass eigentlich alles ziemlich gut oder sagen wir normal läuft. Schöner Alltagstrott eben. Mein Kleiner schläft immer noch nicht gut auch wenn wir diverseste Ratschläge befolgen. Wir versuchten es schon mit Globuli, Schüssler und meine Wenigkeit hat mal einen Abend lang versucht, nach dem Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" vorzugehen. Doch nach 3-5-7-7-7 Minuten, in denen ich den kleinen Mann schreien liess um dazwischen je 2 Minuten bei ihm zu sein, habe ich kapituliert und beschlossen, dass diese Methode ganz sicher nicht die richtige ist. Darauf folgten intensive Nachforschungen im Internet und ich habe mir noch das "Gegenbuch" "Schlafen und Wachen" von W. Sears bestellt. Komme leider erst morgen dazu, es zu holen. Mein Mann bringt unterdessen unseren Sohn schon recht gut ins Bett, je nach dem wie müde er ist. Manchmal höre ich ihn aber auch mit dem Kleinen schimpfen "jetzt wird aber geschlafen, #ç%=&%#@!" Offenbar hilft das. Ich bin dann morgen wieder an der Reihe und fürchte mich jetzt schon. Zur Not lasse ich ihn dann halt wieder ein Weilchen schreien. Die bereits erfolglos angewendete Methode zeigte, dass das Kind, wenn man dann schliesslich länger als 2 Minuten bei ihm bleibt, bereitwillig einschläft. Aber das Schniefen war noch lange zu hören. Nun gut, wir wollen mal positiv denken... Naja, auf jeden Fall ist die Schlafkrise unterdessen zur Gewohnheit und deshalb fast erträglich geworden. Ich zumindest habe mich daran gewöhnt, dass der Kleine ab ca. 23.30 Uhr die Nacht bei uns im Bett verbringt. Da schläft er wenigstens. Zwar nicht durch aber wenn er erwacht, muss man nicht aufstehen, höchstens um Fläschchen zu machen. Für mich ist das komfortabel. Für meinen Mann glaube ich weniger, da der Kleine einen unruhigen Schlaf hat und gerne mal die Füsse in unser Gesicht haut. Naja. Kommt Zeit, kommt Rat oder so... Übrigens sieht der Bauch nun langsam wirklich schwanger aus, das ist ein gutes Zeichen und ich muss mich nicht mehr in weite Klamotten hüllen damit niemand denkt ich hätte Fressattacken. Die haben auch aufgehört, Gott sei Dank. Ich versuche, regelmässig was für die Fitness zu tun, das gesunde Essen kommt nämlich definitiv zu kurz da der Kleine Gemüse nicht mag und ich es nicht gerne koche. Also gibt's halt was kindgerechtes, eher kohlenhydratreiches. Was solls! Wann hat man eine bessere Ausrede um dick zu sein? Irgendwann werd' ich's schon wieder abspecken. Und sonst: Nächste Woche bin ich wieder beim Frauenarzt, nach wie vor ein Highlight, weil man danach beruhigter ist :) Ihr seht, es läuft herzlich wenig hier. Ich hoffe auf einen schönen Sommer, denn ins Freibad habe ich es bisher noch nicht geschafft. Da ich zurzeit auch wieder mit Arbeit vollgeschaufelt bin (was gut ist), muss ich mich wohl noch ein bisschen gedulden...
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