Thursday, October 28, 2010

Wann bist Du bereit für Nummer 2?

Ich wollte immer 3 Kinder. Erstens, weil ich kein Einzelkind wollte und zweitens, weil ich gerade Zahlen nicht mag. Und 5, obwohl meine Lieblingszahl, sind dann doch etwas viel für meinen Körper, denke ich mir ;) Aber, wer weiss? Spass beiseite. Nach den ersten Wochen mit unserem Baby dachte ich: OK, dann eben nur eins. Besser als keins. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie es funktionieren sollte, noch so ein Kind zu versorgen. Oder erst drei! Gab doch dieses kleine, hilflose Bündel so viel Arbeit, kostete so viel Nerven und liess mir überhaupt keine Zeit für meine niedrigsten Bedürfnisse (Nein, nicht das, sondern Toilettenbesuche, Ernährung, Körperpflege und so, ihr wisst schon). Wie machen das bloss die anderen!? Und es ging doch vielen so wie mir. Ich schätze die Still-Hormone sind daran Schuld, wenn man irgendwann wieder von diesen Gedanken abkommt und Neugeborene mit diesem sehnsüchtigen Blick, diesem seligen Lächeln anschaut. Diese kleinen Händchen! Dieser süsse Strampelanzug! Mein Gott, ist dieses Baby leicht! Und sooo pflegeleicht. Es schläft ja noch so viel. Und vergessen sind die Bettfluchten tagsüber kurz nach der Geburt. Der Baby-Blues. Die Weigerung, zu essen, weil anderes grad wichtiger war. Der Hass auf die Besucher, die alles durcheinander und das Baby zum Schreien brachten. Es gibt dann nur noch eines: Haben wollen! Jetzt sofort! Und war nicht die Schwangerschaft eine sooo schöne Zeit? (Ja, weil man so schön 2-sam war. 2! Jetzt sind wir aber zu dritt...) Dann gibt es diese Diskussionen über den richtigen Zeitpunkt: gleich danach, nach 2 Jahren oder etwas später, damit das Erstgeborene aus dem Gröbsten raus und bereits im Kindergarten versorgt ist. Meine Devise: Je schneller ich die Kids bekomme, desto eher sind sie wieder aus dem Haus und ich kann mir wieder ein eigenes Leben aufbauen bevor ich alt und gebrechlich bin. Ich kann dann z.B. endlich das Alpenbrevet mit dem Bike machen. Oder damit zur Pfälzerhütte strampeln. Was immer... Leider kann man sich den Zeitpunkt aber nicht aussuchen. Naja, für mich hiesse das wenigstens "an die Arbeit". Wenn's nur so einfach wäre. Ich habe keine Ahnung, wie lange mein Körper noch "unfruchtbar" ist. Meine Tage habe ich zuletzt vor über einem Jahr gesehen. (Wow, was ich an Tampons-Ausgaben spare! Ist eben schon praktisch, so ganz ohne Mens) Ich müsste also doch mal das Stillen reduzieren. Leute, ich bin dran, aber ich tue es halt doch noch so gerne. Und mein Sohn ist immer noch kein Brei-Fan. Ach ja, noch mehr Gründe für ein zweites Kind: Wir sind nicht mehr so allein. Endlich käme etwas mehr Leben in die Bude. Ich bin eine triste Mami, die das Kind nicht besonders gut zu unterhalten weiss. Ein Spielgefährte für mein Kind wäre also super :) Und: Wenn man sich das ganze Prozedere mit dem Leben auf den Kopf stellen schon angetan hat, dann soll es sich verdammt noch mal auch lohnen! Aber ich schätze, da hat die Natur auch noch ein Wörtchen mitzureden. Also, falls es irgendwann mal einschlägt in naher oder ferner Zukunft: Hier erfährt Ihr's zuerst! ;)

P.S. Möchte mal jemand zwei Stunden lang auf ein Baby aufpassen? Dann wäre das mit der "an die Arbeit" ein bisschen einfacher für uns ;) Freiwillige, bitte melden! 

Wednesday, October 27, 2010

Zwischen Instinkt und Gesellschaft

Hach, was hätte ich alles anders gemacht, hätte ich während meiner Schwangerschaft nicht zehn Bücher gleichzeitig über, eben, die Schwangerschaft (plus Geburt) gelesen, sondern auch Bücher über das viel wichtigere, nämlich die Zeit danach, die Zeit mit Kind. Eingelullt in die rosaroten Schwangerschafts-Hormone wäre mir nämlich nie der Gedanke gekommen, dass ein Kind auch so etwas wie Probleme mit sich bringen könnte und wer mich davor warnen wollte, dem glaubte ich schlicht nicht. Nun gibt es fast nur ein Thema unter uns jungen Müttern und das ist das Schlafen (und, in Korrelation dazu, die Ernährung). Jetzt, 7 Monate zu spät, befasse ich mich so intensiv wie es zeitlich eben geht, mit eben diesen Themen. Ich habe vorhin gerade überlegt, mir auch endlich entsprechende Literatur zuzulegen. Immerhin habe ich das Standardwerk (Remo Largos "Babyjahre") längst gekauft und die aktuellsten Kapitel gelesen, aber das nur am Rande. Wie auch immer: Jetzt ist es zu spät, etwas zu ändern. Mein Sohn ist 7 Monate alt und schläft natürlich nicht durch. Er wird auch noch gestillt. In unserer heutigen westlichen Gesellschaft werden viele darüber die Nase rümpfen. ABER: Es ist vollkommen normal und ganz natürlich für mein Baby und mich. Soviel habe ich auch ohne Literatur herausbekommen. Und: Es macht Sinn. Ich führe das Ganze jetzt nicht aus, aber man braucht sich nur andere Kulturen anzuschauen, um zu erfahren, dass Babys bis ins Alter von 2, 3 Jahren bei ihren Eltern oder zumindest bei der Mutter im Bett schlafen und auch nachts noch gestillt werden. Manche Mütter merken das angeblich nicht einmal und schlafen wunderbar. Wie es mit den Vätern aussieht, da bin ich mir nicht so sicher. Die Hebamme unseres Geburtsvorbereitungskurses hielt es offenbar genauso und stillte das Kind über 2 Jahre lang. Für unsere gesellschaftlichen Verhältnisse ist das sehr lang. Ich schätze, für mich stimmt es dann irgendwo dazwischen. Was das Familienbett betrifft, würde ich das im Nachhinein wohl praktizieren bis das Kind von selbst im eigenen Zimmer schlafen will. Kann mir vorstellen, dass, wenn man das von Anfang an macht, die Nächte viel ruhiger ausfallen - für alle Beteiligten. Ich sehe absolut ein, dass das für ein Baby die einzig akzeptable Lösung ist und es tut mir leid, dass mein Sohn nachts ganz alleine in seinem Bettchen schläft. Ich verstehe, dass er nachts drum auch öfter nach mir ruft und nur nach dem Stillen wieder beruhigt einschlafen kann weil er Mamas Nähe braucht. Ganz besonders geniesse auch ich diese Zweisamkeit am Morgen, wenn mein Mann zur Arbeit geht. Dann hole ich meinen Sohn zu mir ins Bett und wir schlafen dort friedlich noch ein bisschen in den Morgen hinein. Ich liebe es, wenn er sich dann an mich kuschelt und ich beobachte so gerne, wie das kleine Würmchen ganz zufrieden neben mir schläft. Falls ich ein zweites Kind bekommen sollte, werden mein Mann und ich wohl mal über dieses Thema reden müssen ;) 

Thursday, October 21, 2010

Warum macht MEIN Kind das nicht?

Wer die fantastische Serie "Desperate Housewives" verfolgt, weiss, dass zwei Mütter mit Schulkindern ständig im Clinch liegen, damit ihr Kind besser ist als das andere. Und lacht im Idealfall darüber. Hätte ich keine Kinder, würde ich wahrscheinlich auch darüber lachen und sagen "Sowas machst Du dann nie!" Denkste! Mein Sohn ist kaum auf der Welt, schon wird er mit anderen verglichen. Ist er grösser, schwerer, hat er mehr Haare? Ist seine Haut nicht ganz so gelb? Und so geht's fröhlich weiter. Stolz wird das Gewicht verkündet, wenn man mangels Alternativen mal wieder bei der Mütterberatung war, um Zeit totzuschlagen. Und da man sich ja ständig irgendwo mit anderen Müttern und ihren Babys trifft, befindet man sich automatisch auf Benchmarking-Terrain. Je älter die Kinder werden, desto schlimmer. Kann er sich schon drehen? Schläft sie schon durch? Boah, er steht ja schon fast auf! Und sie? Schau mal, wie sie versucht, aufzusitzen! Und die Schlimmste von allen? Ich! Schaue neidisch auf die süssen Zähnchen von Tristan, der nur ein paar Tage früher als meiner auf die Welt gekommen ist. Seufze, wenn ich höre, dass Alessandro immer durchschläft. Staune, wie die anderen Gleichaltrigen schon mühelos in den Vierfüsslerstand gelangen. Und meiner? Lächelt und strahlt wie die Morgensonne zahnlos in mein Gesicht. Liegt einfach auf dem Bauch, strampelt ein bisschen mit den Füssen und macht keine Anstalten, diese Position irgendwann verlassen zu wollen. Naja, doch, aber nur indem er lange genug quengelt bis Mami ihn aus seiner misslichen Lage befreit. Dabei ist das alles zu meinem Vorteil. Denn ohne Zähne lässt es sich ohne Angstschweiss stillen. Und ohne Krabbelgier muss man die Wohnung auch noch nicht auf den Kopf stellen. Trotzdem: Hut ab vor den wenigen Müttern (nein, es sind sicher nicht viele, die das schaffen), die ihr Kind nicht mit anderen vergleichen, weder jetzt noch wenn sie in zehn Jahren Mathe-Dreier mit nach Hause bringen. Das Leben ist ein Wettbewerb. Es liegt in des Menschen Natur, sich mit anderen zu vergleichen. Würden wir das nicht tun, gäbe es keinen Fortschritt. Als Mama darf ich also ruhig mal besorgt gucken, wenn meiner nicht vorwärts macht. Das heisst ja noch lange nicht, dass ich ihn mit 3 in den Klavierunterricht schicke. Falls doch, haut mir dann bitte eins über die Rübe!

Friday, October 15, 2010

Grenzenlose Einsamkeit

Kennt Ihr diese Tage, an denen man nur noch heulen will? Weil man den ganzen Tag auf sich allein gestellt ist? Die Eltern nicht da oder keine Zeit haben? Der Bruder genausowenig. Und dann auch noch der Mann sagt, dass es heute Abend sehr spät wird. Und dann ist da dieses kleine Würmchen, dass ganz perplex schaut, wenn die Tränen kullern. Und man will und sollte doch für es da sein. Und will doch aber einfach nur weinen im stillen Kämmerchen. Man denkt, die Welt ist gegen einen. Und man tigert in der kleinen Wohnung hin und her. Schreibt Hilfe-SOS-SMS. Aber niemand kann grad stante pede bei Dir reinschauen und Schokoladeneis bringen (mag ich eh nicht). Und dieser eine Mensch, der das früher sofort getan hätte, ist nicht mehr. Und das tut so unendlich weh. Und ist nicht mehr rückgängig zu machen. Die Welt ist seitdem aus den Fugen geraten. Meine Welt. Und nicht einmal mein kleiner, süsser Kerl kann mich wirklich trösten. Und das tut mir wieder so enorm leid. Für ihn. Für mich. Man würde alles, alles, alles geben, wenn die eine Person nur für einen Augenblick da sein könnte. Nicht nur in den Träumen, die man dann so geniesst, sondern real. Aber es hilft nichts. Wunder gibt es nicht. Nicht so grosse Wunder. Und das macht es grad noch einmal schlimmer. Und der einzige Mensch, der immer da ist, der lässt sich nicht so gerne drücken. Der versteht noch nicht und mag nicht einfach nur eine Stunde lang kuscheln. Aber das macht nichts. Und trotzdem. Was tun? Ich bin jetzt Mama und Mütter sind doch stark. Meine war es. Die stärkste aller Mütter. Immer für mich da. In jeder Situation. Zeigte nie Schwäche. Und war doch so verletzlich. Manchmal so verletzt. Aber mit Verletzlichkeit können Kinder nicht umgehen und das wusste sie und blieb der Fels in der Brandung, die Mama, die alles auf der Welt für mich getan hätte. Ein Vorbild, das es erst zu erreichen gilt. Davon bin ich weit entfernt. 

Wednesday, October 13, 2010

Still, still, still...

Mein Name ist Tamara und ich bin eine Fundi-Stillerin. Wer mich gut kennt, sprich, wer den Kontakt auch mit Baby noch zu mir hat, der weiss, dass ich ein wahres Martyrium durchstehen musste, um mein Kind stillen zu können. Doch das ist jetzt nicht weiter von Belang. Fakt ist, dass ich das stillen liebe. Nicht wegen der Kalorien, die ich zusätzlich brauche (die fahre ich nämlich mit meinem Süssigkeiten-Konsum doppelt wieder ein), sondern weil es mich tief im Innern enorm befriedigt, mein Kind stillen zu können. Kann es nicht erklären, sind wohl die Hormone. Ich geniesse die Zweisamkeit und liebe es wenn mein Baby sein Mündchen weit aufsperrt um bei mir anzudocken. Es ist kuschelig. Zumindest dann, wenn er sich nicht verweigert und weint (was leider immer wieder vorkommt). Ausserdem ist es einfach genial, dass ich mit meinem Körper nicht nur ein gesundes Kind zeugen,  gedeihen lassen und zur Welt bringen konnte, nein, ich kann es auch noch mindestens ein halbes Jahr lang ernähren. Wie toll ist das denn? Männer, z.B., also fast die halbe Menschheit, kann das nicht! Nein, ich habe nicht vor, meinen Sohn bis zur Pubertät zu stillen und ich bin auch keine dieser Zurschaustillerinnen, die gerne ihre Brüste in der Öffentlichkeit auspacken (ich hasse das sogar, muss aber manchmal sein), aber ich würde trotzdem gerne so lange stillen wie es irgend geht (und wie ich Milch habe). Ja, ich freue mich auch darauf, endlich wieder normale BHs tragen zu dürfen, nicht mehr peinlich darauf zu achten, was ich essen und trinken(!) darf und auch mal wieder Klamotten zu tragen, die nicht innert Sekunden meinen Busen freilassen wenn's denn sein muss. Sprich: Im Sommer wieder KLEIDER! tragen :) Aber mit der Breizeit, die längst begonnen hat, fängt eine Zeit an, in der mein Sohn mich bald nicht mehr zum Leben braucht. Und irgendwie ist das traurig. Und so blöd es klingt, aber ich finde es super, wenn ich zusehen kann, wie Milch aus mir herausspritzt! Andere Frauen fühlen sich dann als Milchkuh degradiert. Ich geniesse es. Muuuhuuuh! 

NB: Ich verachte übrigens Fläschchenmütter nicht. Manchmal geht's nicht anders. Ich halte denen auch keinen Vortrag über die immensen Vorteile des Stillens für Kind und Mama. Und manchmal beneide ich diese Mütter auch, weil sie auch mal ein paar Stunden weg können. Aber ich gebe zu, dass ich manchmal etwas abschätzig blicke. Und ich beneide sie keineswegs darum, immer Fläschchen zu machen, Wasser abzukochen und Pulver kaufen zu müssen. 

Friday, October 08, 2010

Haus am See

Nicht direkt ein Haus am See, dafür ein Beizli mit Terrasse und da war ich heute zusammen mit meinem Sohnemann, seiner Freundin und deren Mutter (wir haben im Abstand von 5 Tagen unser erstes Kind bekommen). Vorher Spazieren in den Buchser Bergen (oder so ähnlich) und das beim zauberhaft strahlendsten Oktoberwetter. Da konnte ich so richtig viel Sonnenstrahlen tanken. Mitte Oktober und barfuss in den Schuhen mit 3/4-Hosen und Sonnenbrille, was gibt es Schöneres? Dazu dann einen Latte Macchiato mit Vanille und ein Vermicelles (sogar mit Rahm, das hab' ich mir gegönnt, wie sündig! ;) Wer so ins Wochenende starten kann, muss happy sein. Solche Tage sind einfach unbezahlbar!

Wednesday, October 06, 2010

24h-Mama

Was treibt eigentlich eine junge Mama den ganzen Tag? Ja, ich habe vorher auch gedacht, Mütter führten ein Schoggileben, gehen morgens auf den Spielplatz, kochen dann ein bisschen, machen Pilates und treffen sich mit ihren Freundinnen zum Latte Macchiato mit Caramel-Geschmack. Das kommt sicher hin. Aber dazwischen steht sehr viel mehr, das einen auf Trab hält. Bei mir beginnt der Tag meist sehr früh. Manchmal um Mitternacht, manchmal um 1:30 Uhr nachts, dann wieder um 4 Uhr und wenn ich dann nochmals ein bisschen geschlafen habe, um ca. 6 Uhr. Und noch eine Mütze Schlaf liegt drin bis ca. 8 Uhr und dann will der kleine Mann garantiert nicht mehr im Bett liegen. Aufstehen, anziehen, Frühstück herrichten, Baby aus dem Bett holen, Liedlein singen, Pyjama ausziehen, Windel wechseln (ui, ist die wieder schwer!), Frühstücken. Oh, das Baby hat auch schon wieder Hunger. Heute ist Stillgruppe also schnell los nach Vaduz und andere Mütter treffen, Tipps holen, mitnicken, mitleiden, Stilltee trinken, 1 Franken für die Parkuhr. 10 Uhr. Wieder müde! Ja, beide, aber nur das Baby schläft nochmals. Heute im Auto. 20 min nach hause fahren, 10 min Zeit um was zu trinken, aufs WC zu gehen, Znüni essen, Mails checken, Mails schreiben. Geschirrspüler ausräumen. Baby wach. Baby hungrig. Baby unterhalten. Mama hungrig. Mittagessen kochen. Dazwischen Baby unterhalten. Abwaschen. Schneller als bei McDonalds mittagessen. Einkaufen? Ja. Portemonnaie? Autoschlüssel! Einkaufsliste? Tragetuch umbinden, MaxiCosi satteln, los. Einkaufstasche? Vergessen. Egal! Coop. Liste abackern, Aktionen sichten, Schlange stehen. Windeln und Sixpack 1,5-Liter-Rivella blau aufs Band hieven. Supercard. Einpacken mit einer Hand weil Baby im Tuch rumrutscht. Einkauf ins Auto, ab nach Hause. Baby schläft. Dessert essen, Mails. Baby wach. Hunger! Schwiegermama kommt. Auszeit! Ein bisschen sein und dann ab aufs Bike. Ein bisschen Sport muss sein. Die Energie reicht grad knapp bis vor die Haustüre. Baby Hunger. Duschen. Abendessen vorbereiten. Geht nicht. Baby will nicht alleine spielen. Tragetuch muss her! Geht so. Abwaschen. Wo bleibt Papa? Baby quengelt. Hunger? Yep! Baby bespassen. Lacht! Gold wert! Strahlen... Papa ist da! Endlich! Abendessen, spielen, müde, hungrig, Brei füttern (isst nicht wirklich) Pyjama anziehen, stillen, Bett. Weinen, drei Mal wieder ins Zimmer, Schlafen (Baby). Zähne putzen, müde (Mama). Das Sofa tausche ich später nur noch gegen das Bett ein...

Sunday, October 03, 2010

Mädchen oder Junge?

Ich dachte ja immer, mein Kleiner sieht aus wie ein Bübchen. Zumindest ziehe ich ihn ganz eindeutig so an. Mindestens ein Teil an ihm ist immer hellblau. Z.B. der Nuggi. Und er trägt weder Rüschen noch Röcke. Wie dem auch sei... Aber kann mir dann mal jemand erklären, warum mich jede Person, die mich auf das Baby anspricht ganz selbstverständlich fragt, ob es ein Mädchen ist!? Ist das nun so überholt, dass Mädchen rosa und Jungs blau tragen? "Halloho? Das Baby trägt eine Blue Jeans und einen Streifenpulli. Dazu einen Raketen-Schnuller. Was wollt Ihr mehr!?" Übrigens dachte ich immer, man müsse mit einem Mädchen starten. Und war ziemlich überrascht, dass auf dem Ultraschallbild eindeutig ein kleines Dingsda zu sehen war. Aber je schwangerer ich wurde, desto supertoller fand ich es, eine Jungsmama zu werden. Ich fand das irgendwie ziemlich stark. Keine rosa Schleifchen und Püppis, sondern Bagger und Rennautos. Rumtoben in schlammigen Wiesen. Das wird toll! Bitte noch so ein Rabauke! :)